Online Focus - Gesundheit
26.01.2009
Genetische Hotspots entdeckt
Für die Hautkrankheit Psoriasis sind nicht einzelne Gene verantwortlich. Vielmehr spielen die Gene von mindestens zehn Erbgutabschnitten eine Rolle.
Drei unabhängige Forscherteams in den USA, Spanien und China haben parallel zueinander veränderte DNS-Abschnitte entdeckt, die mit der Hautkrankheit in Zusammenhang stehen. Damit ist bekannt, dass die Ursachen für Psoriasis an mindestens zehn Stellen des Erbguts zu suchen sind.
Diese Entdeckung lässt die Hoffnung auf eine neue wirksame Therapie zu. Die große Zahl der möglicherweise beteiligten Gene zeigt aber gleichzeitig die Schwierigkeit auf, eine solche Behandlung zu entwickeln. Dermatologen warnen bereits vor zu hohen Erwartungen an effektive Behandlungen in absehbarer Zukunft.
Gene verursachen gestörte Immunreaktion
Psoriasis ist eine Hautkrankheit, bei der ein überaktives Immunsystem die Hautzellen zur extrem schnellen Teilung anregt. Dadurch entstehen juckende, schuppenartige Hautstellen Salben, Lichttherapie oder Medikamente, die die Zellteilung verlangsamen und das Immunsystem dämpfen, können die Symptome mehr oder weniger gut lindern. Da Menschen mit einer familiären Häufung von Psoriasis anfälliger für die Hautkrankheit sind, liegt eine genetische Komponente auf der Hand.
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viele grüße aus DU
werner