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01.02.09, 12:00
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Ein Mann für alle Fälle
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Morbus Bechterew:
Gibt es einen Ausweg?
Endergebnisse der Pilotstudie zur Neurokognitiven Therapie
Von Prof. Dr. Ernst Feldtkeller, München, Redaktion Morbus Bechterew-Journal, und
Prof.Dr. med. Herbert Kellner, München, Ärztlicher Berater des DVMB-Landesverbands Bayern
Seit 1991 behandelte Dr. phil. Eckehard Wüst in München, der die „Neurokognitive Therapie“ (NKT) als neue Therapieform entdeckte und weiterentwickelte, mehr als 100 Patienten mit Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew). Viele der Patienten (durch Rheumatologen diagnostiziert) sind seit der Behandlung dauerhaft beschwerdefrei (Fitness wie vor Ausbruch der Krankheit). Im Röntgenbild sichtbare knöcherne Veränderungen („Narben“ einer überstandenen Krankheit) entwickelten sich nicht weiter.
Wie funktioniert diese Therapie?
Die Therapie passt weder in ein schulmedizinisches noch in ein herkömmliches psychologisches Therapiekonzept. Der Patient lernt, unter Führung des Therapeuten, Strukturen im Körperinneren wahrzunehmen.
Diese „endogene Kognition“, die den meisten Patienten nach kurzem Training gelingt, erlaubt auch Zeitreisen in die Vergangenheit. Bei Morbus-Bechterew-Patienten zeigen sich dabei regelmäßig aggressive Strukturen im Gehirn, deren Entstehung meist weit zurückliegenden Schreck oder Angst erzeugenden
Erlebnissen zugeordnet werden kann, an die sich der Patient unter Umständen
gar nicht mehr erinnert. Die Auflösung dieser Strukturen gelingt durch Prozesse im Gehirn des Patienten, die durch den Therapeuten über die Sprache angeregt und gesteuert werden.
Nach diesem ersten Therapieabschnitt werden weitere endokognitiv erkennbare Störungen behandelt, die sich als Folgen der aggressiven Primärstörung darstellen. Auffallende Ähnlichkeiten in den Berichten der Patienten sprechen dafür, dass das Gesehene nicht reiner Phantasie entspringt.
Die „endogene Kognition“ als diagnostische Komponente
Im Gegensatz zu Visualisierungstechniken mancher psychologischer Therapiemethoden enthält die „endogene Kognition“ eine diagnostische Komponente, bei der nicht Bilder suggeriert werden, sondern Störungen im Körper und ihre Entstehungsgeschichte zugänglich
gemacht werden. Die Therapiemethode ist anstrengend und erfordert Konzentration seitens des Therapeuten und des Patienten,
ist aber auch mit Kindern und Jugendlichen möglich. Bislang ist Dr. Wüst in München der Einzige, der mit dieser Methode Erfahrungen besitzt, und zwar vor allem beim Morbus Bechterew, in geringerem Umfang auch bei anderen chronischentzündlichen Krankheiten. Die Ausbildung weiterer Therapeuten ist beabsichtigt.
Untersuchungsmethode in die Pilotstudie aufgenommen wurden alle Patienten mit Morbus Bechterew, die sich zwischen
dem 1. Juli 2003 und dem 31. Oktober 2004 zur Therapie bei Dr. Wüst nmeldeten.
Im Rahmen der Pilotstudie wurde die Diagnose an Hand von Röntgenbildern
und erhobenen Befunden überprüft. Zu Beginn und nach Abschluss der Therapie wurde die Wirbelsäulenbeweglichkeit gemessen. Mit Hilfe eines Fragebogens wurden der BASDAI (Bath Ankylosing Spondylitis Disease Activity Index) als international anerkanntes Maß für die Krankheitsaktivität und der BASFI (Bath Ankylosing Spondylitis Functional Index) als Maß für die Behinderung bei Alltagstätigkeiten ermittelt. Ein halbes Jahr nach Therapieabschluss wurden diese Maße nochmals abgefragt, um die Nachhaltigkeit des Therapieerfolgs zu überprüfen. Für die 7 Patienten mit abgeschlossener Therapie und einer Krankheitsdauer von höchstens 15 Jahren erfolgte eine weitere Nachbefragung 2–3 Jahre nach Therapieabschluss. Außerdem wurden alle Patienten nach Abschluss der Therapie einem ausführlichen Interview unterzogen.
Ergebnisse Ziel der Pilotstudie, über deren Ergebnisse
hier berichtet wird, war die Ermittelung der Erfolgsrate der NKT beim Morbus Bechterew. Hier werden die Endergebnisse der Studie dargestellt. 19 Patienten wurden in die Pilotstudie aufgenommen (13 männliche und 6 weibliche, Alter 19–48 Jahre, Krankheitsdauer 1–28 Jahre). Ein weiterer Patient wurde nicht aufgenommen, da sich die Diagnose wurde nicht aufgenommen, da sich die Diagnose als falsch erwies.
und hier geht es weiter ........http://www.bechterew.at/cgi-bin/ViewContent.pl?targetid=44
Leitartikel aus ältern Ausgaben - AKTIV September 2008 Neurokognitive Therapie
viele grüße aus DU
werner
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Ohne Tat bleibt der schönste Gedanke blass.
Mahatma Gandhi
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